LEBENSmittel

 

 

Die Traditionelle Chinesischen Medizin (TCM) hat in den vergangenen Jahrzehnten einen Platz in den westlichen naturheilkundlichen Lehren erobert.

 

 

                                                                                                                                   Aslan

 

Akupunktur, Akupressur, fernöstliche Bewegungstherapien, Massagen und Kräutertherapien sind mittlerweile in Europa weit verbreitet.

 

Ernährung hat einen festen Platz in diesem Wohlfühlkonzept, Ernährungsberatung ist in China ein fester Bestandteil der TCM. Bevor der Westen und seine Zivilisationskrankheiten in China Einzug hielten, war die chinesische Bevölkerung gesund und besaß eine gute Abwehrkraft. Und das trotz großer Armut und extremen Klimabedingungen. Das Wissen um die „Kraft der Nahrung" wurde weiter gegeben und bereits Kinder lernten, welche Nahrungsmittel in die jeweilige Jahreszeit und zum jeweiligen Befinden passen.

 

Mit dem Westen kamen der Wirtschaftsboom, die Umweltverschmutzung, Fastfood, Zucker, weniger Bewegung. Und sie brachten Wohlstanderkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Atemwegerkrankungen, Allergien und Übergewicht. Ein gesundes, armes Land wird immer reicher – und kranker!





                                                                                                                             Drago

 

Dieser Entwicklung sind wir Europäer einen Schritt voraus: „Bio" boomt, Vollwertkost dringt ins Gedächtnis. Zumindest haben wir erkannt, was uns auf Dauer krank macht.

 

Welche Lebensumstände und Ernährungsgewohnheiten verursachen Krankheiten, welche begünstigen die Heilung und die Gesunderhaltung? Diese Frage sollten sich auch alle Tierbesitzer stellen!

 

Auch in der Tierhaltung wurden Zusammenhänge zwischen den Fehlern in der Ernährung und der Lebensführung und den daraus resultierenden Beschwerden erkannt. Nur können unsere Lieblinge ihre Nahrung nicht selbst wählen, sondern müssen das nehmen, was der Mensch ihnen vorsetzt.

Kommerzielles Futter ist „Fast Food". So wie der schnelle Burger bei MC Donalds!

"Fast Food" spart weder Zeit noch Geld! Auf Dauer schafft und fördert es Erkrankungen und Kranksein ist teuer. Hochwertiges, gesundes Futter kostet etwas mehr als das Kunstfutter aus technischen Anlagen der Nahrungsmittelindustrie. Doch sollte es uns das nicht wert sein?

 

Wir Menschen entscheiden für unsere Tiere. Und wir möchten, dass unsere Tiere gesund bis ins hohe Alter mit und bei uns sind. Ernährung stärkt die Gesundheit, aber auch körperliche Bewegung und Emotionen gehören dazu, sie geben Vitalität, geistige Klarheit und Antrieb.

 

Laut „Stiftung Warentest" betragen die Fehler in der menschlichen Ernährung und damit verbundene ernährungsbedingte Erkrankungen weit über 60 Millionen Euro. Eine (ge)wichtige Ursache für den schlechten Ernährungszustand der Menschen in den westlichen Industrieländern spielt die minderwertige Qualität industriell erzeugter Nahrung! Allgegenwärtige Werbung suggeriert Sicherheit, Genuss und Gesundheit. Die Industrie beauftragt und finanziert Ernährungsstudien. Ob diese wirklich aus einem neutralen Blickwinkel gesehen werden, bleibt dahingestellt.

 

Dieser Nahrung fehlen natürliche Bestandteile, die den Organismus stärken und dies wird immer mehr zum gesundheitlichen Problem. Und diese Erkenntnis gilt für Mensch und Tier.



 

 

 

Gesundheit und deren Erhaltung beginnt bereits im Welpenalter!

 

 

 

 

 

Gesunde, artgerechte Ernährung lässt das Tier langsam und gesund heranwachsen. Jugendliche Reserven werden beibehalten und aufgefüllt. Sind sie bereits in jungen Jahren verbraucht, werden die Folgen im Alter sichtbar.

 

Kranke und schwache Welpen, angeborene Deformationen, Infektanfälligkeit, Allergien und Erkrankungen des Bewegungsapparates werden immer zahlreicher. Vor allem Allergien gehen in der Regel mit einer unzureichenden Verdauung einher und werden durch falsche Ernährung gefördert. Erkrankungen im Maulbereich, wie Zahnstein, Entzündungen oder Verletzungen haben großen Einfluss auf die körperliche Verfassung Ihres Tieres. Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung können neben einer Krankheit ebenfalls auf eine nicht artgerechte Ernährung hinweisen.

 

Essen ist eine Medizin, die nicht bitter schmeckt!

Die Zutaten hierzu finden sich in jedem Haushalt: unsere Grundnahrungs-mittel und frisches Wasser. Wärme, Liebe und Streicheleinheiten geben Lebensfreude und die ist für die Gesundheit genauso wichtig wie gesunde Nahrung.

 

Unausgewogenes Futter und immer wieder „Leckerchen" zwischendurch machen Hund und Katze auf Dauer krank und übergewichtig. Vor allem Trockenfutter führt aufgrund seines hohen Anteils an Getreide zu Erkrankungen: Weizen, Mais und Soja sind nicht nur in „der Menschwelt" große Allergene. Hunde und Katzen sind Fleischfresser, werden sie zu „Körnerfressern" umfunktioniert, können sie davon krank werden.

 

Neben den Allergien gilt dies vor allem für den Harnstoffwechsel. Im Alter sinkt die Nierentätigkeit – und Trockenfutter entzieht dem Körper Wasser. So manches „Spezialfutter" wird hier zur zusätzlichen Belastung für die Nieren: der stark konzentrierte Urin fördert die Blasensteinbildung und Harnwegsinfektionen.

 

Trockenfutter enthält einen hohen Anteil pflanzlicher Stoffe, somit hat der Harn eines Pflanzenfresser einen alkalischen pH Wert. Harn von Fleischfressern hat allerdings einen sauren Harn-pH. Hoher Pflanzenanteil ändert also den natürlichen pH Wert!!

 

Aus diesem Grund werden Zusatzstoffe beigemengt, die diesen schädlichen Nebeneffekt vermeiden! Falsches Futter wird chemisch so angepasst, dass Ihr Tier es fressen kann.



Der BSE-Skandals deckte auf, dass Rinder mit Kadavermehl ernährt wurden. Hier versuchte man, Pflanzenfresser zu Fleischfressern „umzupolen". An die gesundheitlichen Folgen und die in Folge zig tausend getöteten Rinder können sich die meisten wohl noch erinnern.

 

Die Annahme, dass Kadaver- oder Tiermehl aus der Futtermittelindustrie verbannt wurde, ist ein Trugschluss. Es darf lediglich nicht mehr an lebensmittelliefernde Tiere verfüttert werden, also Pflanzenfresser dürfen nicht mehr mit tierischen Produkten gemästet werden! Welch Ironie.

 

Die Vorstellung, dass Kadavermehl aus pulverisiertem Fleisch hergestellt wird ist ein Trugschluss. Per Gesetz "schön formuliert":

 

"... Schlachtabfälle der BSE-Risikokategorie 3 und das daraus hergestellte Tiermehl dürfen keinesfalls in die menschliche Nahrung gelangen, weder direkt noch über die Fütterung landwirtschaftlicher Nutztiere. Kategorie 3-Abfälle sind beispielsweise Häute, Hufe und Hörner sowie Schwarten, Innereien und Knochen mit Fleischresten. Daraus darf lediglich Hunde- oder Katzenfutter hergestellt werden. ..."

 

Selten gibt die Deklaration auf der Verpackung Aufschluss darüber, was wirklich in kommerziellem Futter ist. Tierische Nebenerzeugnisse kann alles sein kann, ein extrem dehnbarer Begrif. Die Anreicherung mit Lock- Duft- Sucht- und Aromastoffen ist kein große Geheimnis. Einige Zutaten sind noch nicht einmal deklarationspflichtig, dies gilt u. a. für Zucker oder Karamell, Plastik (abgelaufenes Supermarktfleisch wird nicht zwingend vor der Verarbeitung ausgepackt), Haustierkadaver mit Floh-Halsbändern, Klärschlamm, Altöl...

 

Den meisten Futtermitteln werden Vitamine in synthetischer Form zugeführt, sie können oft nur schwer verwertet werden. Oder noch schlimmer: krank machen. Vitamin K ist für Mensch und Tier wichtig. Und teuer. Daher verwenden viele Futtermittelhersteller Vitamin K3 (Menadion), es handelt sich um ein künstlich hergestelltes Vitamin, das sich durch einen günstigen Preis und enorme Hitzebeständigkeit bei der Verarbeitung auszeichnet. Vitamin K3 ist eine toxische (giftige) Substanz, die nachweislich krebserregend und leberschädigend wirkt und seit Jahrzehnten in menschlicher Nahrung verboten ist im Haustierfutter allerdings weiterhin zum Einsatz kommt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abby

Rote-Beete-Masse gibt dem Futter und Kot eine schön dunkle Farbe und harte Konsistenz es folgen noch ein paar Verdauungsenzyme, denn schließlich soll die „Futterkreation" ja auch verdaut werden.

 

Untersuchungen der Tierärztlichen Hochschule Hannover habe gezeigt, dass es keine Qualitätsunterschiede zwischen Nobel- und Billigmarken gibt. Den Unterschied macht der Mensch: bei ihm "isst auch das Auge mit".

 

Farb-, Duft-, Lock- und Suchtstoffe konditionieren bereits von Welpenalter an auf eine bestimmte Marke. Und eben diese Konditionierung, also die Vorliebe für eine Marke ist der Grund, warum sich eine Futterumstellung zu Anfang häufig als schwierig erweist.

 

Der Mensch lebt in einer „Welt der Technik". Kühltruhen, Mikrowellen, Dosen und Fast Food. Doch diese Welt haben wir selber geschaffen. Unsere Tiere leben nur mit uns darin. Wir bestimmen über das Wohlbefinden unserer Schützlinge. Und zum Wohlfühlen gehört neben ausreichender Bewegung, einem artgerechten Umfeld und Streicheleinheiten auch gesunde, artgerechte Ernährung.

 

Wenn ihr Liebling an einem ihm dargereichten kommerziellen Futter rummäkelt, unterstellen wir häufig Sturheit oder Kalkül. Das ist falsch!! „Menschen der Moderne" haben ihren Instinkt verloren. In unseren Tieren hat er überlebt. Und vielleicht können sie etwas riechen, was uns verborgen bleibt!



Medicus curat – Natura sanat
der Arzt behandelt, die Natur heilt
(Hippokrates)

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