Canis Lupus

Vom Wolf zum Hund

 

 

 

Der heutige Hund ist ein Haus- Heim- und Nutztier. Gemeinsam mit Füchsen, Schakalen, Kojoten und Wölfen gehört er zur Familie der Hundeartigen, den Caniden.

 

 

                                                                                                                                   Pearl

 

Untersuchungen der Erbsubstanz haben gezeigt, dass alle Hunderassen vom Grauwolf abstammen. Knochenfunde belegen, dass Wölfe auf der ganzen Welt domestiziert wurden und dass nur wenige Tiere als Gründer der heutigen Hunderassen in Frage kommen.

 

Vermutlich haben die Urwölfe die Reste menschlicher Nahrung als bequeme „Beute" entdeckt. Mensch und Wolf profitierten voneinander. Sie bildeten eine Zweckgemeinschaft, aus ihnen wurden Jagdpartner. Jäger und Sammler wurden sesshaft, sie betrieben irgendwann Ackerbau und Viehzucht.

 

Die Menschheit war im Wandel und die Wandel hatte große Auswirkung auf die Hunderassen: zunächst nur Jagdbegleiter, wurden sie im Laufe der Zeit zu Hofhunden, Hütehunden, Wachhunden oder einfach nur Schoßhunden. Es entstand die unglaubliche Vielheit der heutigen Hunderassen.

 

Der Mensch hob den natürlichen Selektionsdruck auf, er und nicht die Natur bestimmten nun über Entwicklung der Sinnesfunktionen. Hirnmasse, Schädel und selbst die Zahnreihe veränderten sich. Die „neuen Hunde" waren nicht mehr in der Lage, sich veränderten Umweltbedingungen anzupassen, sie wurden abhängig vom Menschen und ihre Entwicklung wird weiterhin vom Menschen gesteuert!

Heute gibt es Hunde in allen Formen und Farben: von unglaublich groß bis winzig klein, mit großen und platten Nasen, mit stehenden und hängenden Ohren, vom durch den Menschen gemachten „Kampfhund" bis hin zum ohne ihn nicht lebensfähigen „Schoßhund".

Der „Hund von heute" ist uns auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Freude oder Leid, Bewegung oder Langeweile, Gesundheit und Wohlbefinden, das alles bestimmt der Mensch. Der Hund von heute ist mehr ein Freund, oft ein Familienmitglied und hat einen festen Platz in unserem Leben.

 

Denn meisten Katzenrassen blieb dieses Schicksal weitgehend erspart, ihr Grundgerüst blieb konstanter. Sie sind nicht so gut dressiebar und trotz ihrer Bindung (oder Abhängigkeit) bewahren sie eine gewisse Distanz und Selbstbestimmung.

 

Eins haben beide Gattungen jedoch gemeinsam: beide leiden häufig unter ernährungsbedingten Krankheiten. Weder Hund noch Katze können darüber entscheiden, wie sie sich ernähren (mal abgesehen von den Mäuschen einer „Draußen-Katze"). Meist entscheidet der Mensch über die Ernährung und trägt hier mit einem großen Teil zum Wohlbefinden und Gesundheit von Hunden und Katzen bei.



Medicus curat – Natura sanat
der Arzt behandelt, die Natur heilt
(Hippokrates)

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